GSP Veranstaltung Hannover

Am 09.06.2017 führte der ehem. Präsident der BAKS, sowie GSP-Vizepräsident Generalleutnant a.D. Kersten Lahl durch einen spannenden Abend. Thema seines Vortrags war “Europas Zukunft in unruhigen Zeiten”.

Es wurde dabei die Frage nach den Möglichkeiten, in einer komplexen Weltordnung aufgeworfen. Sollte, wie so häufig, ein aktiver Staatsstreich unterstützt werden? Oder Waffen und Geld einer bestimmten Initiative zur Ertüchtigung bereitgestellt werden? Oder gar gar nichts unternommen werden? Welche weiteren Möglichkeiten stehen einem Staat zur Friedenssicherung in “seinem Sinne” noch zur Verfügung?

Ausführlich wurde zu der 2% Beteiligung der Nato Staaten diskutiert. Wenn ein reicher Staat 2% seiner Wirtschaftsleistung für Sicherheit aufwenden muss, ist er dann gefährdeter als weniger reiche Staaten, da die Investitionssumme natürlich viel höher liegt? Und reicht das enorme Budget der USA plus der weiteren Nato Staaten nicht aus, um die potenziellen Gefährder  zu überflügeln? War die Strategie der letzten Jahrzehnte eigentlich erfolgreich? Haben die teuren Interventionen z.B. in Afghanistan zu mehr Ruhe beigetragen? Oder ist Kampfkraft im Sinne von militärischer Stärke vielleicht sogar der falsche Weg hin zu mehr globaler Sicherheit? Beweist nicht gerade al Quaida das Operationen in der asymmetrischen Kriegsführung erfolgreicher sind. Wer finanziert dann eigentlich die sozialen Versuche der Friedensstiftung?